Astronomie: Goto mit der ASIAIR Plus

Gehört zu: ASIAIR Plus
Siehe auch: Polar Alignment mit ASIAIR, Aufnahme-Sequenz mit ASIAIR, Goto Alignment

Stand: 15.4.2026

Warnung / Disclaimer

Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen benutzt, das auf eigene Gefahr tut.
Wenn Produkteigenschaften beschrieben werden, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

 Goto mit der ASIAIR Plus

Nachdem die Montierung mit Optik, Kamera und ASAIR aufgestellt ist und die Verbindung zu meinem Mobiltelefon per WLAN hergestellt wurde, kann nun die ASIAIR-App gestartet werden und die weitere Steurung per App vorgenommen werden.

Hilfreich für einen reibungslosen Betrieb ist, dass zuvor gut fokussiert wurde und ein gutes Polar Alignment stattgefunden hat.

Bei einem Goto schwenkt die Montierung auf ein angegebenes Ziel-Objekt. Um auf so ein Ziel-Objekt (Koordinaten) zu schwenken, muss die Montierung den Anfangspunkt (Koordinaten) kennen und dann berechnen, welche Achsen um welchen Betrag rotiert werden müssen, um zu den “theoretischen” Koordinaten des Ziel-Objekts zu kommen.
Letzeres nennt man auch das “Pointing-Modell”.

Home Position

Es vereinfacht dies alles sehr, wenn die Anfangsposition der Montierung immer gleich ist. Dazu nehmen wir die sog. Home Position. Als Home Position nimmt meine Montierung immer die Position beim Anschalten des Stroms an. Deshalb ist es sinnvoll, am Ende einer Beobachtungsnacht, bevor man ausschaltet, immer auf die Home Position zurück zu fahren.

Abbildung 1: ASIAIR Goto Home Position

Zunächst gehen wir in der Leiste ganz oben links auf das Symbol “Mount/Telescope” und tippen da auf “Go Home Position” und auf “Start”. Wenn das abgeschlossen ist, können wir die ASIAIR-App getrost schließen und den Beobachtungsabend beenden.

Ziel-Objekte

Zur Auswahl eines Ziel-Objekts (Ziel-Koordinaten) gibt es auf der ASIAIR-App mehrere Möglichkeiten:

  • Planetariumsprogramm
  • Liste von Objekten (z.B. Tonight’s Best, Filter on object types, Favorites)
  • Image Management: Goto  (Goto macht zuerst ein Plate Solving)
  • Manuelles Anfahren mit den Pfeiltasten

Abbildung 2: Planetariumsprogramm aufrufen

Das Symbol für das Planetariumsprogramm ist stilisiertes Bild des Sternbild “UMa”. Wir finden dieses Symbol in der linken Leiste ganz unten.

Abbildung 3: Im Planetariumsprogramm ein Zielobjekt auswählen

Eine Liste von Objekten zum Auswählen erhalten wir immer, wenn wir auf das Symbol “Lupe” (Suche nach Objects) tippen.

Abbildung 4: Objektliste

xyz

Mit Hilfe der Funktion Image Management können wir bereits erstellte Anufnahmen betrachten und auch ein erneutes Plate Solving und/oder Goto auf das dirt dargestellte Objekt anstoßen.

Abbildung 5: Image Management Goto

xyz

SYNC und Korrigieren bzw. Zentrieren

Egal wie ein Ziel-Objekt angefahren wurde, wird die ASIAIR danach kontrollieren, ob die gewünschte Postion mit der tatsächtlichen Position auch reinstimmt und zwar indem ein Foto gemacht wird und dann ein Plate Solve.

Astronomie: Tracking mit der ASIAIR Plus

Gehört zu: ASIAIR
Siehe auch: Fokussieren mit der ASIAIR, Polar Alignment mit der ASIAIR,…

Stand: 15.04.2026

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Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen benutzt, das auf eigene Gefahr tut.
Wenn Produkteigenschaften beschrieben werden, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Tracking mit der ASIAIR Plus

Nachdem die Montierung mit Optik, Kamera und ASAIR aufgestellt ist und die Verbindung zu meinem Mobiltelefon per WLAN hergestellt wurde, kann nun die ASIAIR-App gestartet werden und die Geräte (Montierung, Kamera,…) verbunden werden.

Bei den Einstellungen der Montierung (im Beispiel meine SkyWatcher AZ-GTi) sollten wir das Tracking einstellen (z.B. um später die feine Fokussierung in Ruhe durchführen zu können):

Abbildung 1: ASIAIR-Einstellungen für das Tracking der Montierung

Auf der ASIAIR- Leiste ganz oben rechts tippen wir aus das Symbol “Montierung” (was eigentlich mehr ein Teleskop zeigt).
Hier Schalten wir das Tracking ersteinmal an (Schiebeschalter “Tracking” nach rechts)  und wählen dann die “Tracking Rate” siderial.

 

Astronomie: Polar Alignment mit der ASIAIR Plus

Gehört zu: ASIAIR Plus
Siehe auch: Polar Alignment, Plate Solving mit der ASIAIR

Stand: 11.04.2026

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Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen benutzt, das auf eigene Gefahr tut.
Wenn Produkteigenschaften beschrieben werden, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Polar Alignment (“PA”) mit der ASIAIR Plus

Nachdem die Montierung mit Optik, Kamera und ASAIR aufgestellt ist, es dunkel genug geworden ist und das Plate Solving eingerichtet und getestet wurde,  kann nun das Polar Alignment erfolgen.

Schritt 1: Manuelles Anfahren eines geeigneten Himmelsausschnitts (wo mehrere Sterne sind) mit der ASIAIR-App. Ich habe mir  als Himmelsausschnitt die Gegend um den Stern Alpha Canes Venatici (Cor Carolis) ausgesucht.

Den Zielstern kann ich auch als Favoriten speichern und dann auf Knopfdruck per Motoren anfahren (dann aber zentriert die ASIAIR mit Plate Solving).

Abbildung 1: ASIAIR Ziel anfahren mit den Pfeiltasten 

Schritt 2: Ein Foto machen. Einstellungen:
                                                         Main Camera: Gain 120, Cooling 0° C
                                                         Preview: Exposure time: 2 Sec

Abbildung 2: ASIAIR Preview: Auslöserknopf für ein Einzel-Foto

xyz

Astronomie: Platesolving mit der ASIAIR PLus

Gehört zu: ASIAIR
Siehe auch: Plate Solving, Fokussieren mit der ASIAIR Plus

Stand: 10.04.2026

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Plate Solving mit der ASIAIR Plus

Nachdem die Montierung mit Optik, Kamera und ASAIR aufgestellt ist, es dunkel genug geworden ist und nachdem durch Fokussieren nun mehrere Sterne im Gesichtsfeld zu sehen sind, soll das Plate Solving der ASIAIR Plus ausprobiert werden.
Dadurch kann auch der Drehwinkel der Kamera gegen die Nordrichtung bestimmt werden und ggf. auf einen gewünschten Wert eingestellt werden.
Voraussetzung für Plate Solving ist immer, dass wir ein Foto aufgenommen haben. Dieses Foto könnte dan “geplatesolved” werden.

Schritt 1: Manuelles Anfahren eines geeigneten Himmelsausschnitts (wo mehrere Sterne sind) mit der ASIAIR-App. Ich habe mir  als Himmelsausschnitt die Gegend um den Stern Alpha Canes Venatici (Cor Carolis) ausgesucht.

Den Zielstern kann ich auch als Favoriten speichern und dann auf Knopfdruck per Motoren anfahren (dann aber zentriert die ASIAIR mit Plate Solving).

Abbildung 1: ASIAIR Ziel anfahren mit den Pfeiltasten 

Schritt 2: Ein Foto aufnehmen. Einstellungen: Main Camera: Gain 120, Cooling 0° C, Preview: Exposure time: 2 Sec

Abbildung 2: ASIAIR Preview: Auslöseknopf für ein Einzel-Foto 2s

Vor der Aufnahme zeigt der Auslöseknopf einen Kreis, während der Aufnahme ein Quadrat. Ausserdem steht ganz unten, ganz rechts farbig ein Status-Text z.B. “Shooting” oder “Cooling” oder …

Schritt 3: ASIAIR Solve ermittelt für dieses Foto: RA und DEC des Bildmittelpunkts, Drehwinkel des Bildes gegen Nord und den Pixel Scale

Abbildung 3: ASIAIR Solve

Nachdem ein Einzel-Foto gemacht wurde kann ich jetzt in der rechten Leiste auf das Symbol “Solve” tippen. Nach mehrfachem physischen Drehen der Kamera ist der “Solve Angle” schließlich  bei 0.91° angekommen. Das ist quasi 0°.

Schritt 4: Ggf. Drehwinkel manuell verändern und Schritte 2 und 3 wiederholen.

Astronomie: Astrometrica

Gehört zu: Astronomie Software
Siehe auch: Plate Solving, Bahnelemente, Asteroid, Grenzgröße

Stand: 08.04.2026

YouTube-Video von Daniel Nimmervoll: https://youtu.be/rROG4ykiYKQ?si=EaARAwARkBgR3G7l

Link zu: International Astronomical Search Collaboration (IASA)

Was ist Astrometrica?

Die Astro-Software Astrometrica dient im Kern der Positionsbestimmung der “Sterne” auf einem Astro-Foto. Anhand von Sternkatalogen und Bahnelementen kann dann eine Identifizierung der “Sterne” vorgenommen werden.

Astrometrica wurde von Herbert Raab entwickelt.

Die Software Astromentrica ist sog. “Shareware” und kann 100 Tage kostenlos genutzt werden. Danach ist ein Lizenzschlüssel erforderlich. So einen Lizenzschlüssel bekommt man z.B. direkt bei Herbert Raab für Euro 25.

 

Arbeitsschritte mit Astrometrica

1. Astrometrica herunterladen und installieren 

Herunterladen von: https://www.astrometrica.at

Version: 4.16.4.468

2. Astrometrica konfigurieren: CFG-Datei erstellen

File=C:\Users\<userid>\AppData\Local\Astrometrica\Lyra.cfg

In Astrometrica eine CFG-Datei erstellen: Menü -> File -> Settings

2a.  Tab “Observing Site” …….

2b. Tab “CCD”  Pixelgröße und Brennweite:  4,8 μm pro Pixel  (Sensor: Sony NEX-5R), f=136,3 mm (DSLR-Objektiv Olympus)

2c.  Tab “CCD” Der Position Angle  kann vorgegeben werden  (ist nur eine Voreinstellung, kann später modifiziert werden)

2d.  Tab “CCD”  Color Band V   (für visuelle Helligkeiten)

2e. Im Reiter “Program” stellen wir den gewünschten Sternkatalog ein z.B. UCAC-4

3. Das Astrofoto für Astrometrica konvertieren

Das Astrofoto muss ein ein Format umgewandelt werden, dass die Software Astrometrica als Input benötigt: FITS-Format und Graustufen.

Das kan man z.B. mit Fitswork machen:

3a. Das gestackte Bild in Fitswork laden   (Im Beispiel:  DK_20160603_8625-8633_3a.tif )

3b. Das Farb-Bild in 16 Bit Graustufen umwandeln:  Menü -> Bearbeiten -> Farbbild in s/w umwandeln  „Luma“

3c. Das Bild als 16 Bit FITS speichern   (im Beispiel: DK_20160603_8625-8633_3a2.fit )

4. Plate Solving / Data Reduction

Astrometrica kann ein Plate Solving machen. Das heißt dort “Data Reduction“. Erforderlich dafür sind ungefähre Angaben (als Anfangswerte für ein Near Solving)  zu den Koordinaten der Bildmitte und zum Drehwinkel.

Solche Anfangswerte bekommt z.B. in nova.astrometry.net  oder AllSkyPlateSolver oder aus dem FITS-Header oder…

Bestimmen der Koordinaten des Bildzentrums (R.A. ud Dekl.) sowie des Drehwinkels mit nova.astrometry.net:

Das Bild DK_20160603_8625-8633_3a2.fit hat 

  • 7,26 “/Pixel (mit f = 135 mm sind das 4,75 μm pro pixel)
  • Bildmitte;    18 48 46,7     +35 58 37
  • Drehwinkel: Up is 92,7 Grad (267,3 Grad)

Mit diesen Anfangswerten ermittelt Astrometrica anhand des Sternkatalogs (und anhand der Bahnelemente der bekannten Asteroiden) die genauen Himmelskoordinaten (Rektaszension und Deklination) aller sternartigen Objekte auf dem Foto; diese nennt man “Known Objects“.

Mit Astrometrica und 4,8 μm pro Pixel ergibt sich:

  • mit den 4,8 mu pro Pixel ist dann f = 136,3 mm
  • Bildmitte: 18 48 46,8 +35 58 33 (das stimmt aufs Pixel genau)
  • Drehwinkel (Position Angle): 272,2 Grad (da hat nova.astrometry.net nur gut geschätzt)

Diese so ermitteltem Known Objects können dann mit “Menü -> Tools -> Known Objects Overlay” über das Bild gelegt werden.

Wenn man sich sicher ist, kann man dann das Objekt auf dem Bild mit der rechten Masutaste anklicken und kommt in das Dialogfenster “Object Verification“.

Wenn so die Positionen (Rektaszension und Deklination) ermittelt sind und die Objekte auf dem Foto durch Sternkatalog bzw. Bahnelemente identifiziert und verifiziert wurden, können neben dem offiziellen Objekt-Namen weitere “Katalogwerte” zu jedem Objekt hinzugefügt werden (visuelle Helligkeit u.a.).

5. In Astrometrica: Bildverarbeitung

Astrometrica kann ein oder mehrere Bilder als Eingabe verarbeiten. Damit wird dann auch eine Blinkfunktion möglich.

5a. Das/die Bild(er (Menue: File -> Load Images) laden, das Bildzentrum und den Rotationswinkel eingeben.

5b. Berechnungen durchführen lassen: Menue -> Astrometry -> Data Reduction

5c. Bildmitte eingeben: R.A. und Decl.   (Object Name leer lassen)

5d. Der Berechnungen dauern recht lange. Am Ende erscheint (häufig) die Meldung “Reference Star Match Error” mit der Möglichkeit “Continue with:”

  • Manual Reference Star Match
  • Automatic Reference Star Match using  nnn Stars
  • Present (possibly erroneous) Match

5e. Die Helligkeit steht hinter RA De als R = 9.5, für visuelle Helligkeiten muß im CCD Tab als Color Band V gewählt werden.

Damit wird das Bild gut gelöst und hat eine Grenzgröße von etwa mag 14.

Astronomie: Olberssches Paradoxon

Gehört zu: Kosmologie
Siehe auch: Olbers, Flächenhelligkeit, Relativitätstheorie, Sternentwicklung

Stand: 12.12.2025

Das Olberssche Paradoxon

Warnung / Disclaimer

Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen nutzt, das auf eigene Gefahr tut. Wenn ich Produkteigenschaften beschreibe, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Bekannt unter dem Namen “Olberssches Paradoxon” ist die Frage, warum der Nachthimmel nicht ganzflächig hell ist, sondern doch dunkel.

Youtube-Video von Karl-Heinz Lotze: https://youtu.be/0OO4zt2G7ZA?si=55MxsJM2nFt3hqZc

Diese Frage hat auch vor Olbers schon manche Köpfe bewegt, aber traditionell ist sie mit dem Namen “Olbers” verbunden.

Dahinter steckt ja die Überlegung, dass die Helligkeit einer Lichtquelle zwar mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, aber auch die Anzahl Sterne im Mittel mit dem Quadrat der Entfernung zunehmen müsste. Der Nachthimmel müssten also eigentlich eine gleichmäßig gr0ße Flächenhelligkeit haben.

Man macht bei dieser Überlegung impliziet eine Reihe von Annahmen: Z.B. Wenn die Sterne punkförmig wären, müsste der Nachthimmel unendlich hell sein. Schon Olbers schrieb auf, dass es aber “nur” die Sonnenhelligekeit sein könnte, da die Sterne nicht punktförmig seien, sondern Scheibchen, die die dahinterliedengen Sterne verdecken würden.

Zu den Effekten, die man noch berücksichtigen muss, gehören:

  1. Die endliche Brenndauer eines Sterns von, sagen wir mal 1010 Jahren wie bei der Sonne.
  2. Die endliche Geschwindigkeit des Lichts, die bedeutet, daß wir quasi in die Vergangenheit schauen.

Zusätzlich kämen noch Effekte aus der Relativitätstheorie dazu; z.B. die Kosmologische Rotverschiebung u.a.

Der Wald als Analogon

Wir alle kennen ja das sprichwörtliche Problem, daß man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann.

Annahmen:

Wir haben einen unendlich großen Wald.

Die “Anzahldichte” der Bäume (Anzahl Bäume pro Waldfläche) sei überall gleich.

Alle Bäume haben in Blickhöhe den gleichen Durchmesser von D.

Der Wald ist überall hell.

Alle diese Parameter mögen zeitlich gleichbleibend sein.

Frage:

Wie weit kann ich (unter diesen Annahmen)  im Mittel schauen (bis mein Blick durch einen Baumstamm blockiert wird)?

Erste Berechnungen

Ein Baum möge eine Fläche von A (in Quadratmetern) für sich in anspruch nehmen. Dann wäre die “Anzahldichte” also:

\( \Large \rho = \frac{1}{A}\\\)

und die Anzahl Bäume n auf einer Fläche a wäre dann:

\( \Large n = \rho \cdot a = \frac{a}{A} \\\)

Nehmen wir nun einen (infenitesimal) dünnen Kreisring (Breite dr)  im Anstand r vom Beobachter, so hat dieser Kreisring die Fläche

\( \Large da = 2 \pi r dr \\\)

und damit hätten wir in diesem (infinitesimalen) Kreisring als Anzahl Bäume:

\( \Large dn = \rho \cdot da = 2 \pi r \frac{1}{A} dr \\\)

Diese Bäume blockieren den Blick durch diesen Kreisring auf einer Bogenlänge von:

\( \Large Bogenlänge =  dn \cdot D = 2 \pi  r \frac{D}{A} dr  \\\)

Damit ist der Blockier-Winkel (Bogenlänge/Radius):

\( \Large Winkel = 2 \pi  \frac{D}{A} dr   \\\)

Der gesamte Kreisring hat einen Winkel von 2 π; d.h. es wird durch die Bäume des Kreisrings folgender Bruchteil blockiert:

\( \Large Bruchteil = \frac{D}{A} dr \\\)

Die maximale Blicktiefe rmax ergibt sich dann (nach einigem Rechnen, was hier eine Beweis-Lücke ergibt) zu:

\( \Large r_{max} = \frac{A}{D}\\\)

Beispiel:

Unser unendlicher Wald sei beschrieben durch D = 0,5 m, A = 100 m2. Dann wäre die maximale Blicktiefe eines Beobachters im Wald:

\( \Large r_{max} = \frac{100 m^2}{0,5 m} = 200 m\)

Notizen:

Let f(r) = Fraction hidden, if forest ist only of radius r

Then f(r + dr) = (1 – f(r)) A

Blicktiefe im Kosmos

Wir übertragen die zwei-dimentionale Waldwelt nun auf den dreidimensionalen Kosmos.

Wir nehmen wieder an, dass alle Objekte im Kosmos gleich groß sind und gleichmäßig bis ins Unendliche verteilt sind.

Der Querschnittsfläche eines Objekts sei \(\Large\sigma\).

Die Anzahl-Dichte ρ sei 1 Objekt im Volumen V.

Dann haben wir als maximale Blicktiefe:

\(\Large r_{max} = \frac{V}{\sigma} \\ \)

Die Querschnittsfläche der Sonne lässt sich leicht berechnen:

\( \Large  \sigma = \pi \cdot R_\odot^2 = 3.1415 \cdot 696342^2 km^2   = 1.523 \cdot 10^{12} km^2 \\ \)

Bei der Ermittlung der Dichte gehen wir davon aus, das Objekte von der gleichen Dichte wie der Sonnendichte gebildet werden sollen; also

\( \Large Sonnendichte = 1.4 \, g \, cm^{-3} \\\)

und dass die Masse dieser Objekte aus der vorhandenen Materie im Kosmos, also 1 Proton pro Kubikmeter, gebildet wird, also:

\( \Large Kosmosdichte = 1.67 \cdot 10^{-27} kg \, m^{-3} = 1.67 \cdot 10^{-30} g \, cm^{-3}\\\)

Das “beanspruchte” Kosmosvolumen für einen Stern V ergibt sich also zu:

\(\Large V = \frac{1.4 \, g \, cm^{-3}}{1.67 \cdot 10^{-30} g \, cm^{-3}} V_\odot = 0.8383 \cdot 10^{30} \cdot  V_\odot  \\\)

Dabei errechnet sich das Sonnenvolumen als:

\( \Large V_\odot = \frac{4}{3} \pi R^3_\odot = \frac{4}{3} \, 3.1415 \cdot  696342^3 km^3 = 1.41 \cdot 10^{18} km^3\\\)

und damit erhalten wir

\( \Large V = 0.8383 \cdot 1.41 \cdot 10^{48} km^3 = 1.18 \cdot 10^{48} km^3 \\\)

Damit ist die maximale Blicktiefe in diesem Kosmos:

\(\Large r_{max} = \frac{1.18 \, 10^{48} km^3}{1.523 \cdot 10^{12} km^2}  = 7.748 \cdot 10^{35} km\\\)

oder in Lichtjahren (Lj):

\(\Large r_{max} = \frac{7.748 \cdot 10^{35}}{9.461 \cdot 10^{12}} Lj = 8.189 \cdot 10^{22} Lj \\\)

Was stimmt da nicht?

Wir haben eine Reihe von vereinfachenden Annahmen gemacht:

  • Unendlicher Kosmos mit gleichmäßig verteilten leuchtenden Objekten (Sterne, Galaxien,…)
  • Unendliche Leuchtzeit der Objekte
  • Euklidischer Raum (also keine Raumkrümmung)
  • Keine Expansion des Universums
  • Keine kosmische Rotverschiebung
  • Keine Lichtabsorption im Raum zwischen den leuchtenden Objekten

Die von uns so also grob abgeschätzte maximale Blicktiefe ist so gewaltig groß, dass “kleinere” Veränderungen nichts am Ergebnis (dunkler Himmel) ändern würden. Aber zwei wesentliche Korrekturen müssen wir doch vornehmen:

Korrektur 1: Brenndauer der Sterne

Die Brenndauer eines Sterns kann nicht unendlich sein, den seine Brenn-Energie ist endlich.

Wenn wir eine durchschnittliche Brenndauer von 1010 Jahren annehmen, werden wir bei einer Blicktiefe von 1023 Lichtjahren nur wenige tatsächlich leuchtende Sterne auf einem Sehstrahl haben.

Korrektur 2: Alter des Universums

Wenn man die Expansion des Universums zurückrechnet, muss es einen Anfang gegeben haben. Man beziffert das Alter des Universums auf ca. 13.8 109 Jahre.

Damit kann das Licht von Sternen, die mehr als 13.8 109 Lichtjahre entfernt von uns sind, bei uns noch gar nicht angekommen sein. Wir haben da so eine Art Horizont, an dem leuchtende Objekte auftauchen, während näher bei uns einige Objekte wieder verlöschen, weil deren Brenndauer abgelaufen ist.

Astronomie: Sternhimmel

Gehört zu: Astronomie
Siehe auch: Astronomie für Einsteiger, Sternbilder, Planetarium

Stand: 27.06.2025

Orientierung am Sternhimmel

Warnung / Disclaimer

Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen nutzt, das auf eigene Gefahr tut. Wenn ich Produkteigenschaften beschreibe, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Ich möchte mich am Sternhimmel auskennen und im Großen und Ganzen wissen, welche Sternbilder ich wann sehen kann und wo die sich ungefähr am Himmel befinden.

Ein Problem, was oft genannte wird, ist: “…das sind ja so viele Sterne…”

Das stimmt, mit bloßem Auge und unter dunklem Himmel soll man so etwa 6000 Sterne sehen können. Der Trick für Anfänger und Profis ist, sich auf die wenigen sehr hellen Sterne zu beschränken. Das sind dann vielleicht nur noch so etwa 100 Stück oder noch weniger.

Das bloße Auge kann gut zwischen hellen und dunkleren Sternen unterscheiden; auf einem länger belichteten Foto (siehe Astrofotografie) wird das aber etwas schwieriger, denn auf einem Foto erscheinen dann viele dunklere Sterne, die man mit bloßem Auge gar nicht sieht, und die Helligkeitsunterschiede sind nicht so prägnant.

Abbildung 1: Anzahl Sterne nach Helligkeit (pCloud: 20250722 Anzahl Sterne.svg)

Im Laufe eines Jahres steht die Sonne immer wieder woanders am Himmel (jährliche scheinbare Sonnenbahn am Himmel = die Ekliptik) und wir können in der Nacht dann im Prinzip nur die Sterngegend diametral gegenüber der Sonne gut sehen. Deswegen sieht man (in Südrichtung) im Winter andere Sternbilder als im Sommer.

Hilfsmittel zur Orientierung

Als absoluter Einsteiger kann man eine drehbare Sternkarte benutzen, die astronomische Monatsvorschau in der Zeitung lesen oder Ähnliches.

Ich persönlich bin als Schüler oft ins örtliche Planetarium gegangen. Da konnte man den Sternhimmel unabhängig von Wolken und anderen Einflüssen betrachten, Sternbilder studieren, Erklärungen dazu hören und so nebenbei auch ein bisschen lernen.

Wenn man einen Computer zuhause hat und den auch gerne benutzt, gibt es dort auch viele Möglichkeiten, den Sternenhimmel per Computer zu erkunden. Zum Einen gibt es im Internet viele nützliche Adressen zum Anderen gibt es vielerlei Software (=Apps), die einem auf dem eigenen Computer (Laptop. Smartphone oder so) den Sternenhimmel wie im Planetarium zeigen.

Planetarium per Software

Sehr bekannt und beliebt ist die Software “Stellarium“. Auch hat heutzutage praktisch jede Software, mit der man Astrofotos schießen kann, auch eine Himmelschau (Planetarium) wo man beispielsweise Objekte am Himmel aussuchen kann (beispielsweise: N.I.N.A., SeeStar, Dwarf, ASIAIR etc.)

Planetarium per Internet

Zum Beispiel: http://sky-net.org

Sternbilder in den Jahreszeiten

Die “interessanten” Sternbilder finden wir Bewohner der Nordhalbkugel immer im Süden, wo sie am höchsten stehen.

Im Sommer sehen wir dort das sog. Sommerdreick: Wega, Deneb Atair,…

Im Herbst zeigt sich im Süden das prägnante Viereck des Pegasus u.a.

Im Winter kennen wir dort das sehr prominente Sternbild Orion mit seiner Umgebung.

Im Frühling sieht man das Sternbild Löwe im Süden stehen.

Zirkumpolare Sternbilder

Wenn man nicht nach Süden, sondern nach Norden schaut, sieht man eher die Sternbilder, die nie untergehen – man sagt sie seien “zirkumpolar”; d.h. kreisen um den Himmelspol.

Da hat man direkt am nördlichen Himmelspol den Kleinen Wagen mit dem Polarstern.

Dann sieht man den Großen Wagen mit der hinteren Kastensternen, die auf den Polarstern zeigen.

Geht man vom Großen Wagen zum Polarstern und weiter, steht dann, quasi gegenüber, die Kassiopeia – das sog. Himmels W.

Diese Sternbilder sieht man gut, weil deren Sterne recht hell sind. Die anderen Sternbilder sind deutlich schwächer und nicht sehr prominent.

Wandernde Sterne: Die Planeten

Wir wollen uns ja zunächst auf die helleren Sterne beschränken, die stehen ja auch an festen Stellen am Himmel (wie auch die dunkleren) und werden deshalb auch Fixsterne genannt. Irritierend können aber ein paar zusätzliche “Sterne” werden: die helleren Planeten. Das sind vier Stück (Venus, Mars, Jupiter und Saturn), die uns manchmal in die Quere kommen können. Sie bewegen sich zwischen den Fixsternen ungefähr entlang einer Linie, die man Ekliptik nennt. Wo und wann die Planeten dort stehen zeigen Himmelsvorausschauen oder auch tagesaktuell die Planetariums-Software Stellarium.

Die nächsten Schritte

Die oben erwähnten Sternbilder (Sternmuster) bestehen aus leicht erkennbaren hellen Sternen. Wenn man sie durchzählt sind es 40 Sterne in gerade einmal 7 Gruppen (Sternmuster). Wenn man diese einigermaßen intus hat, wird man natürlich auch weitere Himmelsgegenden erkunden wollen, was anhand dieser Basis dann Schritt für Schritt erfolgen kann.

Astronomie: Robertson-Walker-Metrik

Gehört zu: Kosmologie
Siehe auch: Allgemeine Relativitätstheorie, Friedmann-Gleichung, Koordinatensysteme

Stand: 28.04.2025

Youtube Links:

Robertson-Walker-Metrik

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Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen nutzt, das auf eigene Gefahr tut.
Wenn Produkteigenschaften beschrieben werden, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Die Robertson-Walker-Metrik wird auch Friedmann-Le Maitre-Robertson-Walker-Metrik (kurz: FLRW-Metrik) genannt, weil Friedmann und Le Maitre sie unabhängig von Roberson und Walker fast gleichzeitig gefunden hatten.

Unter den Annahmen von (räumlicher) Homogenität und (räumlicher) Isotropie kann die FLRW-Metrik aus den Einsteinschen Feldgleichungen hergeleitet werden wobei auch eine konstante Krümmung vorausgesetzt wird. Im Gegensatz zur Schwarzschild-Metrik beschreibt die FLRW-Metrik die großräumige Entwicklung des gesamten Kosmos.

Eine Metrik kann durch ihr Linienelement oder durch ihren Metrik-Tensor angeben werden. In jedem Falle benötigen wir ein Koordinatensystem.

In kartesischen Koordinaten (x, y, z) wäre das Linienelement im klassischen dreidimensionalen Raum:

\( ds^2 = dx^2 + dy^2 + dz^2 \\\)

Die Kosmologen benutzen gerne sphärische Koordinaten (r, θ, φ). Damit wäre das Linienelement im klassischen dreidimensionalen Raum:

\( ds^2 =  (dr^2+ r^2 d\theta^2 +r^2 sin^2 \theta d \phi^2)\\ \)

Nach der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) nehmen wie noch als vierte Dimension die Zeit  hinzu und bekommen die sog. Minkowski-Metrik:

\( ds^2 =  c^2 dt^2 – (dr^2+ r^2 d\theta^2 +r^2 sin^2 \theta d \phi^2)\\ \)

Für die Expansion des Universums nehmen wir noch den Skalenfaktor a(t) hinzu und erhalten:

\( ds^2 =  c^2 dt^2 – {a(t)}^2 (dr^2+ r^2 d\theta^2 +r^2 sin^2 \theta d \phi^2)\\ \)

Jetzt berücksichtigen wir noch die Raumkrümmung der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) durch den sog. Krümmungsparameter k. Wobei wir hier alternativ drei verschiedene Fälle betrachten können: k=0 ein flaches Universum, k=1 ein geschlossenes Universum, k=-1 ein offenes Universum. Wegen der Annahme der Isotropie ist der Einfluss der Krümmung unabhängig von der Richtung, also unabhängig von den Winkeln θ und φ. Die Krümmung beeinflußt also lediglich die Koordinate r.

\( ds^2 = c^2 dt^2 – {a(t)}^2\Large (\frac{d r^2}{1 – k r^2} \normalsize+ r^2 d\theta^2 +r^2 sin^2 \theta d \phi^2)\\ \)

Genaugenommen sind das mitbewegte sphärische Koordinaten (r, θ, φ).

Der zugehörige Metrik-Tensor

gμν

in Matrixdarstellung ist:

gμν=(10000R2(t)1kr20000R2(t)r20000R2(t)r2sin2ϑ)

 

Astronomie: Astro-Fotos 2025

Gehört zu: Liste meiner Astrofotos
Siehe auch: Fotografieren, Foto-Objektive, ASI294MC Pro, Astro-Fotos 2021, Astro-Fotos 2022, Astro-Fotos 2023, Astro-Fotos 2024
Benutzt: Fotos aus pCloud

Stand: 05.04.2025

Meine Astro-Fotos 2025

Warnung / Disclaimer

Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch.
Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen nutzt, das auf eigene Gefahr tut.
Wenn Produkteigenschaften beschrieben werden, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Wie schon im Vorjahr hatte ich meine Astro-Aktivitäten stark reduziert. Aber einige Besonderheiten am Himmel wollte ich doch fotografisch festhalten.

Partielle Sonnenfinsternis am 29.3.2025

Die partielle Sonnenfinsternis konnte ich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen vom KfAK auf dem Rathausplatz in Henstedt-Ulzburg beobachten.

Eine Aufnahme mit SharpCap und dem obigen Setup bei Gain 120, f/3.5  und einer Belichtungszeit von 0,00025 sec.

Abbildung 1: Foto der Sonne am 29.03.2025 um 12:31 MEZ (pCloud: RGB_Capture_00021_5.jpg)

Sonnenfotografie mit dem Dwarf3 (31.5.2025)

Um das Dwarf3 auszuprobieren, habe ich mal schnell die Sonne fotografiert. Das geht in folgenden Schritten:

  • Ich schalte das Dwarf3-Gerät ein und verbinde es per WiFi mit meinem Android-Gerät.
  • Dann setze ich das mitgelieferte Sonnenfilter auf und positioniere das Dwarf3 mit der Hand so in etwa in Richtung Sonne.
  • In der Dwarf3-App drücke ich auf “Fotos” (im Foto-Modus ergibt das JPG-Fotos, bei Astro-Modus hat man die Wahl)
  • Dann: Sonne in die Mitte des Teleobjektivs einstellen und Nachführung auf Sonnengeschwindigkeit.
  • Gain (=Verstärkung)  ganz runter auf 10, Belichtungszeit 1/1000 sec.
  • Fokussieren (Autofokus)
  • Ein paar Fotos auslösen
  • Fotos in der Gallerie der Dwarf3-App betrachten und die schönsten Fotos herunterladen auf das Android-Gerät.

Man die Sonnenflecken gut sehen und erkennt auch ein wenig die Sonnenrotation von einem Tag zum nächsten.

Abbildung 2&3: Die Sonne am 31.5.2025, 01.6.2025 und 202.6.2025 (pCloud: Sonnenflecken-01.jpg)

Nordamerikanebel mit dem Dwarf3 (13.08.2025)

Nachdem in Hamburg die Regenintensität etwas nachließ konnte ich meinen Dwarf3 am 13. August 2025 endlich ausprobieren.

So habe ich das Foto gemacht:

  • Standort: Terrasse Eimsbüttel (Bortle 7)
  • Montierung: EQ-Modus mit Skywatcher Wedge
  • Fokus: manuell
  • Gain: 60
  • Belichtungszeit: 241 x 15 sec
  • Nachführung: Dwarf3 siderial
  • Filter: Duo
  • Stacking: Siril

Abbildung 4: Nordamerikanebel und Pelikannebel mit Dwarf3 (pCloud: 20250813_Bundesstrasse_NGC7000.jpg)

 

 

 

Astronomie: Astro-Fotos 2024

Gehört zu: Liste meiner Astrofotos
Siehe auch: Fotografieren, Foto-Objektive, ASIAIR, ASI294MC Pro, Astro-Fotos 2021, Astro-Fotos 2022, Astro-Fotos 2023
Benutzt: Fotos aus Google Drive

Stand: 04.01.2024

Mein Astro-Motto für 2024

Warnung / Disclaimer

Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zu meiner persönlichen Dokumentation; quasi als mein elektronisches persönliches Notizbuch.
Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, übernehme aber keinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit meiner Notizen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen nutzt, das auf eigene Gefahr tut.
Wenn Produkteigenschaften beschrieben werden, sind dies ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Laie mit dem einen Gerät, welches ich bekommen habe.

Nachdem ich schon im Vorjahr meine Astro-Aktivitäten reduziert hatte, stand nun mein Astro-Jahr 2024 ganz im Zeichen der ASIAIR. Da geht alles ganz einfach…

Meine bescheidenen Astro-Fotos 2024

Aufgenommen in Hamburg-Eimsbüttel am 21.09.2024 mit ED80/510, ASI294MC Pro, FoV 129′ x 88′, 13 x 60 sec bei Gain 120.
Hier kam es mit besonders auf die Sternfarben an. Die Sterne sollten also nicht ausgebrannt sein.

Abbildung 1: Chi & h im Perseus  (pCloud: Stacked_NGC869_60.0s_0.0C_294MC_20240922-102450_GraXpert_3.jpg)

Abbildung 2: Die Plejaden (M45)  (pCloud: Stacked_M45_60.0s_0.0C_294MC_20241004-102448_GraXpert_PCC_Stretched.jpg)
Aufgenommen am 04.10.2024 mit dem ED80/510 in Hamburg-Eimsbüttel, 120x60sec

Abbildung 3: Komet C/2023 A3 (Tsuchinshan-ATLAS)  (pCloud: 20241015_Komet_IMG_0435.JPG)

Augenommen am 15.10.2024 um 19:56 Uhr MESZ im Niendorfer Gehege mit Canon EOS 600D und f=135mm, 4 Sekunden bei ISO 1600 und Blende 3.5

https://filedn.eu/lRKr8xsQ5DR7RRImz2HmrQf/Astronomie/Astrofotos/20241015_Komet_IMG_0435.JPG

Abbildung 4: Komet C/2023 A3 (Tsuchinshan-ATLAS)  (pCloud: Pixel Math result2.jpg)

Im Niendorfer Gehege als Fotomontage mit Android-Smartphone